Das Einkommen erhöhen Teil 1: So fragst du nach einer Gehaltserhöhung

Eine Gehaltserhöhung ist der beste Weg, um das eigene Einkommen zu erhöhen, ohne dabei mehr Arbeit auf sich nehmen zu müssen. Hier zeigen wir dir, wie du am besten nach einer Gehaltserhöhung fragst.

von | Feb 16, 2018

Auf tarifgebundene Angestellte kann man manchmal neidisch werden: Gehaltsverhandlungen übernehmen Gewerkschaften für sie. Um eine Gehaltserhöhung müssen sie sich nicht kümmern.

Hast du dieses Glück nicht oder willst du dein Einkommen selbst in die Hand nehmen?

Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie du mehr verdienen kannst.

Schritt 1: Stelle deinen Wert fest

Dein erster Weg führt ins Internet. Hier findest du Rechner und Foren, mit denen du dein aktuelles Einkommen vergleichen kannst.

Was verdienen andere mit derselben Ausbildung und Erfahrung? Welches Gehalt ist in deiner Region normal?

Anhand dieser Informationen kannst du deinen Lohn einschätzen. Verdienst du weniger als üblich, hast du einen guten Anhaltspunkt für deine Gehaltsverhandlung.

Doch auch wenn du schon am oberen Rand der Gehaltskurve angekommen bist, hast du noch Verhandlungsspielraum.

Darüber hinaus solltest du dich fragen, welche beruflichen Ziele du schon erreicht hast und welche Erfolge du vorweisen kannst. Je besser deine Arbeit ist, desto eher wird dein Chef bereit sein, mehr für dich zu bezahlen.

Dazu sind besonderes Fachwissen oder enge Kundenbindungen bares Geld wert. Kein Unternehmen möchte riskieren, mit dem Mitarbeiter wichtiges Wissen oder Teile des Kundenstamms zu verlieren.

Finde das Wunschgehalt heraus, um das du deinen Chef bitten möchtest und kalkuliere dabei einen Abschlag ein. Besonders hilfreich sind hierbei Brutto-Netto-Rechner, die du online findest, denn mit diesen kannst du direkt sehen, wie viel netto dir von deiner Gehaltssteigerung bleibt.

Nicht immer lohnt sich ein kleines Plus auf der Gehaltsabrechnung auch für deinen Geldbeutel!

Schritt 2: Finde den richtigen Zeitpunkt

Dein Anliegen ist wichtig – klär es nicht zwischen Tür und Angel. Bitte deinen Chef um einen Termin.

Besonders geeignet für Gehaltsverhandlungen ist das jährliche Mitarbeitergespräch. Dein Vorgesetzter hat sich in der Zeit davor intensiv mit deinen Leistungen auseinandergesetzt. Jetzt ist es besonders leicht zu begründen, warum du mehr verdienen sollst.

Schlechte Zeitpunkte für Gehaltsverhandlungen sind sehr betriebsame Phasen wie das Weihnachtsgeschäft oder der Jahresabschluss. Die Sommermonate sind wegen der Urlaubszeit ebenfalls meist ungeeignet. Bedenke, dass dein Chef in Stoßzeiten viel um die Ohren hat und ihn Gehaltsverhandlungen nerven können. Das solltest du unbedingt vermeiden!

Schritt 3: Verhandle erfolgreich

Du hast deinen Wert festgestellt und einen Termin gefunden, bei dem dein Chef offen und entspannt ist. Nun liegt es an deiner Gesprächsführung.

Ein guter Einstieg sind erfolgreiche Projekte, zu denen du beigetragen hast. Betone, dass du gerne verantwortungsvolle Aufgaben übernimmst und unterstreiche deinen Mehrwert für das Unternehmen.

Abhängig von deiner Persönlichkeit hast du nun die Möglichkeit, entweder darauf hinzuweisen, dass deine Motivation mit mehr Gehalt noch weiter steigen würde.

Neben der Erhöhung des Festgehalts kannst du auch eine Erfolgsbeteiligung verhandeln. Für deinen persönlichen Einsatz bekommst du dann direkt mehr Geld.

Entscheidend ist, dass du deinen Gehaltswunsch parat hast und ihn selbstbewusst vertrittst.

Alternativ ist die Zeit dein Freund: Wenn du schon lange im Unternehmen bist, sind Gehaltssteigerungen die Regel.

Dein Chef wird nun wahrscheinlich ein ernstes Gesicht machen. Möglicherweise bittet er um eine Bedenkzeit. Wahrscheinlich wird er deinem Wunsch nicht in voller Höhe nachkommen – gut, wenn du mit einem Abschlag kalkuliert hast.

Lehnt er deinen Wunsch nach mehr Geld ab oder bietet dir zu wenig an, folgt Schritt 4.

Schritt 4: Der Back-Up-Plan

Die Gehaltsverhandlung lief nicht wie erwartet. Nun hast du drei Möglichkeiten:

  • Weiterbildung: Wenn du dein Know-how ausbaust, empfiehlst du dich für höhere Positionen. In diesen hast mehr Verantwortung und verdienst mehr Geld.
  • Jobwechsel: Nicht nur dein Lohn ist zu niedrig. Du fühlst dich auch sonst im Unternehmen unwohl. Nun kannst du dich nach einem neuen Arbeitgeber umschauen. Bei einem Unternehmenswechsel hast du die Chance, von Anfang an ein höheres Gehalt auszuhandeln. Besonders einfach ist das, wenn du bisher vergleichsweise schlecht bezahlt wurdest.
  • Karriere: Wenn du deinen Arbeitgeber magst und die Lohnsteigerung zu niedrig war, kannst du dich intern um mehr Verantwortung bemühen. Leiste viel und rede davon. In der nächsten Gehaltsverhandlung kannst du deinen Chef leichter davon überzeugen, dir mehr Geld zu zahlen. Bis dahin fällst du ihm positiv auf.

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