Mit dem eigenen Hobby das Einkommen verbessern – das geht!

Für sein Hobby bezahlt werden – wer wünscht sich das nicht?

von | Mrz 26, 2018

Geht es dir auch so: Nie kommst du mit deinem Einkommen über die Runden, obwohl du sparsam lebst?

Den eigenen Verdienst erhöhen wäre eine gute Lösung, doch einen Nebenjob als Angestellter möchtest du dir nicht suchen? Dann überlege dir doch, wie du mit deinem Hobby dein Einkommen verbessern kannst!

Sicher kennst du dich hier gut aus, bist Experte – davon können andere profitieren! Wie wäre es also, das Hobby zum (Neben-)Beruf zu machen?

Darauf solltest du achten, wenn du erfolgreich sein willst

Einen Nebenjob solltest du immer als zusätzliches Einkommen betrachten, das deinen Verdienst ergänzt.

Gerade am Anfang werden es nur wenige Euro sein, die du erzielst. Daher sollte dich die Nebentätigkeit zeitlich und kraftmäßig nicht so beanspruchen, dass es deinen Hauptjob oder dein Studium beeinträchtigt, sonst bekommst du dort nämlich Ärger.

Für die Selbstständigkeit neben dem Beruf musst du natürlich gesetzliche Vorgaben beachten, es gibt rechtliche, steuerliche und auch kommunale Regeln.

Informiere dich gut und suche dir Hilfe, wenn du allein nicht weiter kommst. Auch im Internet gibt es viele interessante Ratgeber und Blogs zum Thema, wie Fastbill.

 

Anmeldepflichten beachten

Auch wenn deine Einnahmen nicht hoch sind, musst du deine Selbstständigkeit neben dem Beruf anmelden. Zum einen beim Finanzamt, denn leider fallen auch für dieses Einkommen Steuern an.

Am besten legst du immer etwas von deinem Verdienst zurück, damit du bei Forderungen des Finanzamtes nicht in Schwierigkeiten kommst. Für die Ermittlung des Gewinns genügt eine einfache Einnahmen- /Überschussrechnung. In der Regel bist du als Selbstständiger auch umsatzsteuerpflichtig.

Liegen deine Umsätze jedoch unter 17.500 €, kannst du dich als Kleinunternehmer davon befreien lassen.

Für viele der Nebentätigkeiten musst du ein Gewerbe bei deiner Kommune oder Stadt anmelden. Dann kannst du für deine Leistungen sogar Rechnungen und Quittungen schreiben. Damit wirst du auch für Unternehmen interessant und kannst deinen Kundenkreis erweitern.

Angestellt und nebenberuflich selbstständig

Viele Arbeitnehmer arbeiten in einem Minijob, mit dem sie ihr Einkommen verbessern.

Schnell stoßen sie hier jedoch an Grenzen, denn das deutsche Arbeitsrecht begrenzt die wöchentliche Arbeitszeit auf 48 Wochenstunden. Bei einer Selbstständigkeit neben dem Beruf gilt das jedoch nicht.

Bastelst du gern und verkaufst deine Ergebnisse, so schaut niemand nach den geleisteten Arbeitsstunden.

Ob der Online-Shop bei DaWanda.com, eBay oder der regionale Hobbymarkt – hier gibt es viele Möglichkeiten. Beliebte Jobs, die das Einkommen verbessern, sind auch Berater, Coaches oder Nachhilfelehrer.

Für dein Hobby kannst du deine freien Abende nutzen, dein Wochenende oder auch einen Teil deines Urlaubs.

Bevor du beginnst, solltest jedoch in deinen Arbeitsvertrag schauen! Nebenjobs müssen oft angemeldet werden. Der Arbeitgeber kann sie nur untersagen, wenn du ihm mit deiner Tätigkeit Konkurrenz machst.

So wird ein angestellter IT-Berater wohl Schwierigkeiten bekommen, wenn er in seiner Freizeit Webseiten programmiert und diese Leistungen auch an die Kunden seines Arbeitgebers anbietet.

 

Studieren und selbstständig Geld verdienen

Für viele Studenten ist das Arbeiten selbstverständlich geworden. Oft werden Minijobs im Handel oder im Gastronomiegewerbe gewählt, die das Einkommen verbessern. Doch mit diesen Jobs macht man sich abhängig, für das eigene Hobby bleibt neben Studium und Arbeit kaum noch Zeit.

Bei einer selbstständigen Tätigkeit müssen vor allem BAföG-Bezieher aufpassen. Verdienste aus einem Minijob bleiben nämlich in der Regel bei der Berechnung der BAföG-Leistungen unberücksichtigt, weil sie im Bemessungszeitraum (meist ein Jahr) unterhalb der Verdienstgrenze liegen.

Für Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit gelten jedoch andere Höchstbeträge! Gewinne über 4.410 € im Jahr des BAföG-Bezuges werden angerechnet – du muss also nicht nur deine Einnahmen, sondern vor allem deinen Gewinn gut im Blick haben.

Bei einer einfachen Einnahmen- /Überschussrechnung entstehen Einnahmen übrigens immer erst dann, wenn die Zahlungen auf dem Konto oder in der Kasse eingehen. Schreibst du zum Beispiel bei Textbörsen und kannst das Datum der Auszahlungen bestimmen, so steuere die Einnahmen!

Gerade im letzten Studienjahr kann es sich lohnen, sich das Einkommen erst nach Ende des Studiums auszahlen zu lassen.

 

Nebenberufliche Selbstständigkeit während der Arbeitslosigkeit

Arbeitslos gemeldete Arbeitnehmer müssen alles dafür tun, eine Anstellung zu finden. Vorsicht also mit Einkünften aus selbstständiger Arbeit!

Wendest du für dein Hobby zu viel Zeit auf und verdienst sehr gut, kann das Amt schon mal auf die Idee kommen, dass du deine Arbeitsuche nicht ernst nimmt. Das gilt vor allem dann, wenn du deine selbstständige Tätigkeit erst während deiner Arbeitslosigkeit beginnst. Für einen Nebenerwerb spricht eine Arbeit immer dann, wenn sie nicht mehr als 15 Arbeitsstunden in der Woche in Anspruch nimmt.

Ausserdem muss jeder Nebenerwerb dem Amt für Arbeit gemeldet werden. Monatliche Gewinne, die den Betrag von 165 Euro übersteigen, werden beim Arbeitslosengeld I angerechnet. Dazu musst du jeden Monat eine Bestätigung über die Nebentätigkeit einreichen. Auch hier gilt: angerechnet wird der Gewinn – von den Einnahmen darfst du die Betriebsausgaben abziehen.

Eine gute Planung aller Einnahmen und Ausgaben wird hier wichtig, machst du nämlich in einem Monat einen Verlust, kannst du ihn nicht auf den nächsten Monat übertragen.

Trödelst du also gern und benötigst Equipment für den Flohmarktverkauf, verteile deine Einkäufe!

Führe deine Einnahmen- / Überschussrechnung zeitnah und konsequent, damit du keine bösen Überraschungen erlebst. Wer die Arbeitslosigkeit nutzen möchte, die eigene Selbstständigkeit im Haupterwerb vorzubereiten, kann Gründungshilfen beantragen. Das Amt berät dich da gern.

 

Wie du siehst, hast du in jeder Lebenssituation die Möglichkeit, dein Hobby zum Beruf zu machen und dir dein Einkommen aufzubessern. Der Start gelingt dabei oft schon mit wenig Aufwand. Wer ständig an sich arbeitet und die Regeln beachtet, kann aus seinem Hobby so manchen Euro herausholen!

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