Achtung Eltern! Das Haushaltsbuch für Familien bringt eure Finanzen ins Lot

Mit jedem Kind beginnt ein neuer Abschnitt für eine Familie – auch finanziell! Hier seht ihr, wie ihr eure Finanzen trotzdem unter Kontrolle habt.

Ein Baby stellt das Leben seiner Eltern komplett auf den Kopf! Wer es nicht glaubt, sollte es ruhig einmal ausprobieren: Die ruhigen Nächten sind für lange Zeit dahin, während tagsüber das Windelwickeln, Füttern, Herumtragen und Trösten absoluten Vorrang genießt.Alle anderen Aktivitäten treten erst einmal in den Hintergrund, sogar das Geldverdienen klappt nicht mehr so gut wie zuvor.

Ausgerechnet jetzt, wo ihr mehr finanzielle Mittel denn je nötig habt, gerät die Karriere mindestens eines Elternteils erst einmal ins Stocken!

Als Kapitäne eures Familiendampfers könnt ihr allerdings mit guter Planung die größten Wellen spielend umschiffen, um doch noch heile ans andere Ufer zu gelangen. Spätestens, wenn das erste Kind auf der Welt ist, lohnt es sich, ein Haushaltsbuch für Familien zu führen, um sämtliche Einnahmen und Ausgaben – und damit auch das Steuerrad eures Schiffes! – fest im Griff zu behalten.

Budgets für Familien

Haushaltsbudget im Blick behalten: Einnahmen und Ausgaben kontrollieren

Ein Haushaltsbuch für Familien besitzt schlicht und einfach mehr Kategorien als eines, das allein für Singles oder Paare gedacht ist.

Haushaltsbücher gib es zum Glück längst in digitaler Form, niemand muss mehr mühsam irgendwelche auf Papier gedruckte Spalten mit dem Kugelschreiber füllen!

Die großen Oberkategorien heißen natürlich »Einnahmen« und »Ausgaben«, diese teilen sich dann wieder in viele verschiedene Unterspalten auf.

Auf der Haben-Seite kommt im neuen Haushaltsbuch der Eltern zuerst einmal das Kindergeld hinzu, zu Anfang gibt es oftmals auch noch Mutterschafts- und Elterngeld.

Doch auch auf der Unkosten-Seite tut sich etwas: Neben den üblichen Posten wie Miete, Miet-Nebenkosten, Telefon und Internet, Versicherungen und Lebensmittel werden nun auch andere Dinge wichtig: Windeln, Spielsachen und Kita-Gebühren kommen ganz zu Anfang ins Spiel, später gesellen sich auch noch Kosten für Schulutensilien, Schülerfahrkarten, Schulausflüge, Taschengeld und kindliche Hobbys hinzu.

Das Haushaltsbudget deckt im besten Fall auch eine monatliche Sparrate ab, die dem Kind später in Ausbildung oder Studium zugutekommen soll. Möglichkeiten zur Geldanlage für Kinder gibt es mehr als genug, selbst das gute alte Kindersparbuch ist noch nicht ganz aus dem Rennen.

 

Das Budget für die Familie sinnvoll aufteilen – mit dem Haushaltsplan

Wie genau sich euer persönliches Haushaltsbuch für Familien unterteilt, ist im Endeffekt eure Sache.

Viele Dinge lassen sich ganz schlicht in der Rubrik »Haushalt« zusammenfassen, doch eine genauere Kategorisierung gibt viel deutlichere Aufschlüsse über euer individuelles Kaufverhalten. Gerade dann, wenn sprichwörtlich »mehrere Mäuler zu stopfen« sind, fließt das Geld allzu oft unkontrolliert in alle Richtungen davon: Und genau diese verlorene Kontrolle gibt euch das Haushaltsbuch für Eltern wieder zurück.

Das besagte Haushaltsbuch erfüllt allerdings nur dann seinen vollen Zweck, wenn ihr euch hinterher die Mühe macht, die eingetragenen Daten gründlich zu analysieren und nach Sparmöglichkeiten zu fahnden, um das zur Verfügung stehende Familienbudget möglichst effektiv zu nutzen.

Wer die Sache richtig professionell angehen möchte, stellt in regelmäßigen Abständen einen Haushaltsplan für die Familie auf, der sämtliche Vorgaben für eine solide Budgetverwaltung enthält. Konkret bedeutet das, zum Beispiel zum Anfang jedes Jahres festzulegen, welcher Anteil des Einkommens für Haushaltsausgaben zur Verfügung steht, welche Summe für Hobbys und Freizeit ausgegeben werden kann und wie hoch die monatliche Einzahlung auf das Konto für Kinder ausfallen darf.

Sobald sich eure Einkommensverhältnisse ändern oder ein wichtiger Kostenfaktor wegfällt, lohnt sich eine Neuberechnung des zur Verfügung stehenden Familienbudgets, und infolgedessen das Aufstellen eines aktualisierten Haushaltsplans. Denn alles befindet sich im Wandel: Nicht nur euer Kind wird größer und kostenintensiver, auch eure Einnahmen unterliegen diversen Schwankungen (hoffentlich nach oben) und die Kita-Gebühren sind gewiss keine ewige Institution in eurem Haushaltsbuch für Familien.

Vielleicht wird euer Gesamtbudget eines Tage für eine Familie mit 2 oder 3 Kindernreichen müssen, auch dieser glückliche Umstand verlangt nach einer ganz neuen Finanzplanung.

 

Sparen für Kinder: Investieren in eine gute Zukunft

Irgendwann will euer Kind sicher den Führerschein machen, sich eine eigene Wohnung einrichten oder vielleicht auch studieren. Ihr als Eltern könnt schon jetzt dafür sorgen, dass eurem Nachwuchs später genügend Geld zur Verfügung steht, um sich die wichtigsten Wünsche auf dem Weg ins Erwachsenenleben zu erfüllen!

Das Kindersparbuch bietet in diesem Sinne eher eine kurzfristige Lösung für kleinere Beträge, die zum Beispiel demnächst dem Kauf eines Motorrollers oder eines schicken neuen Fahrrads dienen.

Festgeldkonten bringen mehr Zinsen, doch das angelegte Geld bleibt nicht frei verfügbar, sondern ist erst zu einem bestimmten Termin wieder »zu haben«. Damit lässt es sich wunderbar für den Führerschein sparen, oder auch für eine Abschlussfahrt nach Beendigung der Schule.

Es lohnt sich, größere Geldgeschenke von Oma und Opa, das Kommuniongeld und vielleicht auch einen gewissen Part des ersten selbstverdienten Einkommens auf einem solchen festen Konto für Kinder festzulegen.

Plant ihr als Eltern sogar, monatlich feste Sparraten aufzubringen, um eurem Kind demnächst ein eigenes kleines Vermögen mit auf dem Weg zu geben, so empfiehlt es sich, einen sogenannten Kindersparplan mit eurer Bank zu vereinbaren. Da die Laufzeiten und Konditionen in diesem Bereich sehr unterschiedlich ausfallen, lohnt sich ein ausführlicher Sparplan-Vergleich, bevor ihr euch endgültig entscheidet.

Vielleicht gelingt es euch sogar, eurem Nachwuchs direkt bei der Geburt ein Konto fürs Baby zu eröffnen, dann sichert ihr euch umso mehr Zeit, eine richtig gute Summe zusammenzusparen.

 

Geld für Kinder anlegen – oder lieber ein echtes Kinderkonto führen?

Ihr als Eltern habt die Möglichkeit, für euer Kind zu sparen, doch auch das Kind selbst kann ab einem gewissen Alter Inhaber eines eigenen Kindersparbuchs oder Kontos für Kinder werden.

Beide Varianten lassen sich auch problemlos miteinander vereinen, mit dem großen Vorteil, dass euer Kind frühzeitig lernt, mit Geld umzugehen und zugleich eure finanzielle Fürsorge genießt.

Insofern das Familienbudget es zulässt, zahlt ihr eurem Kind ab einem Alter von etwa 4 bis 6 Jahren regelmäßig Taschengeld aus, mit 10 erhält es dann Vollmacht über das eigene Kinderkonto.

Das Führen eines eigenen Haushaltsbuchs ist in dem Alter allerdings noch nicht vonnöten, doch wird es garantiert kein Fehler sein, den Nachwuchs den einen oder anderen Blick in den eigenen Haushaltsplan zu gewähren: So führt Ihr euren Nachwuchs ganz allmählich an das Thema »private Finanzverwaltung« heran, das ihr zu diesem Zeitpunkt sicher bereits voll im Griff habt!

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Paul Niklaus
Paul Niklaus
Paul ist Marketing Manager bei @ZuperBank und die erste Anlaufstelle für alle Anliegen unserer Zuper Nutzer. In unserem Blog zeigt er dir, wie du das meiste aus deinem Geld herausholst!
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