Die ersten Schritte zu deinem Finanzplan

Würdest du lieber alles andere tun, als dich ernsthaft mit deiner Finanzplanung auseinanderzusetzen? So geht es den Meisten.

von | Apr 9, 2018

Häufig weiß man gar nicht so richtig, wo man eigentlich anfangen soll und verliert dabei schnell den Mut. Aber das muss nicht sein.

Hier habe ich für dich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit den wichtigsten Grundlagen zusammengestellt, die dir dabei helfen soll, einen besseren Überblick zu bekommen, weniger Sorgen um deine Finanzen zu haben und am Ende sogar noch Geld zu sparen. 

Lass uns also gleich anfangen!

Schritt 1: Definiere deine Ziele.

Um einen Plan zu erstellen, der auch funktioniert, musst du dir zuerst darüber bewusst werden, was du erreichen möchtest. Beginne damit, eine Liste mit den Zielen zu erstellen, die du in den nächsten fünf Jahren mit deinem Geld erreichen möchtest.

Möchtest du deine Schulden abbezahlen? Eine neues Auto kaufen? Besser für Notfälle gerüstet sein? 

Je klarer du deine Ziele formulieren kannst, umso einfacher wird es für dich sein, deinen Plan zu erstellen.

Ordne deine Ziele nun in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit. Das ist besonders wichtig, um dir selbst darüber bewusst zu werden, worauf du im Zweifelsfall deinen Fokus legen solltest.

 

Schritt 2: Checke deine Ausgaben.

Bevor du jetzt aber zu viel Zeit mit Tagträumen über deine aufregenden Ziele verbringst, solltest du dir erst einmal bewusst machen, wo dein Geld eigentlich hingeht – und wieviel noch übrig ist, nachdem alle Rechnungen bezahlt sind. 

Mit kostenlosen Apps wie Zuper siehst du ohne viel Aufwand sofort, in welchen Kategorien du dein Geld ausgibst und wo du Verbesserungspotential hast. Alternativ kannst du dir auch einen Zettel und Stift nehmen, und deine Ausgaben von Hand notieren. 

Der größte Vorteil dieser Übung ist, dass du sofort siehst, wohin dein Geld eigentlich fließt. Dabei besteht die gute Möglichkeit, dass du deutlich mehr für ausgibst als du dachtest, wenn es um kleinere Dinge wie Snacks oder andere Impulskäufe geht.

Sobald du erkennst, wohin dein Geld eigentlich geht, ist es einfacher herauszufinden, wo du etwas Geld sparen kannst. Das ist vor allem für den nächsten Schritt wichtig!

 

Schritt 3: Zahle deine Schulden ab.

Wenn du Geld schuldest, sollte es deine Priorität sein, diese abzubezahlen. Idealerweise kannst du dazu das Geld nutzen, dass du in Schritt 2 gefunden hast. Priorisiere deine Schulden und beginne mit denen, die die höchsten Zinszahlungen haben.

Hier zeige ich dir, wie du deine Schulden am einfachsten abbezahlst.

 

Schritt 4: Baue Ersparnisse auf.

Sobald du deine Schulden abbezahlt hast, ist es Zeit, etwas zu sparen.

Das Wichtigste ist dabei, es einfach zu machen. 

Richte dir einen Dauerauftrag ein, um regelmäßig einen gewissen Betrag auf ein dafür vorgesehenes Konto oder Sparbuch zu buchen. 

Warte nicht bis zum Ende des Monats, um das Geld, das bis dahin übrig geblieben ist zu sparen – die Chancen stehen gut, dass du das nie tun wirst.

Beachte auch, dass nicht jedes Konto für jedes Sparziel geeignet ist. Wenn du dir zuerst Notfall-Rücklagen aufbauen möchtest, macht es Sinn, diese auf einem normalen Sparbuch oder Girokonto aufzubewahren, auf das du in einem Notfall jederzeit Zugriff hast. 

Für langfristige Sparziele lohnt sich dagegen vielleicht ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto mit besseren Konditionen. 

Für welche Art von Konto du dich auch entscheidest, vergleichen lohnt sich! Nutze Vergleichsportale oder frage selbst bei verschiedenen Banken an, um die besten Bedingungen für dich zu finden.

 

Schritt 5: Sicher dich ab.

Achte auf deine Versicherungen. Per Gesetz musst du eine Haftpflichtversicherung für dein Auto haben und dein Hypothekengeber wird dich darum bitten, eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Du musst nicht unbedingt eine Hausratversicherung abschliessen, aber es kann sinnvoll sein.

Ebenso ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert, um dich auch im Falle einer Arbeitsunfähigkeit finanziell abzusichern. 

Eine weitere Form der Versicherung, die oft übersehen oder vergessen wird, ist die Lebensversicherung. Nicht jeder braucht sie, aber gerade wenn auch noch andere Personen von dir und deinem Einkommen abhängig sind, weil ihr eine gemeinsame Hypothek führt oder du Kinder hast, ist eine Lebensversicherung sehr ratsam.

Wende dich an einen unabhängigen Versicherungsberater, um die besten Angebote für dich zu finden.

 

Schritt 6: Atme durch. 

Beginne mit diesen Punkten und du wirst schon bald mehr Kontrolle über deine Finanzen spüren.

 

Das Wichtigste ist, dass du dir einen klaren Plan mit konkreten Punkten erstellst und diese Schritt für Schritt abarbeitest. Dabei liegt es ganz bei dir, wo du deine Prioritäten setzt. 

Zuper ist dein digitaler Finanzassistent.

Die App gibt dir Überblick & Kontrolle über deine Finanzen und hilft dir dabei, den richtigen Umgang mit Geld zu lernen und deine finanzielle Gesundheit zu verbessern.

Mit den kostenlosen Apps für iPhones (Zuper Finanz App für iPhone) und Android Smartphones (Zuper Finanz App für Android) hast du deine Finanzen im Griff.

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