So erreichst du deine Sparziele

Geld zu sparen ist nicht immer einfach. Hier zeigen wir dir, wie du deine Träume trotzdem wahr werden lässt.

Wir haben schon darüber gesprochen, wie du dein Einkommen besser strukturieren kannst, um mehr Geld für deine Sparziele zu haben und du weißt nun auch, warum es so wichtig ist, Geld für Notfälle auf die Seite zu legen. Wenn du denkst, dass du diese Bereiche für dich abgedeckt hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um dir über deine (finanzielle) Zukunft Gedanken zu machen.

In diesem Artikel werden wir darüber reden, wie du für teure Ausgaben und deine Zukunft sparen kannst, und wo du dein Geld am besten aufbewahrst, ohne dass es an Wert verliert.

Sparwünsche erfüllen

Beschränke dich auf das Wesentliche

Wir kaufen alle gern Dinge, die mehr kosten als sie eigentlich sollten. Sei es Kleidung, Elektronik, oder der wohlverdiente Urlaub.

Selbst die “essentiellen” Dinge im Leben kommen häufig mit hohen Kosten daher. Denk an einen neuen Kühlschrank, ein Auto, oder Eheringe …

Solche Aufwendungen sind in der Regel keine Überraschungen (und wenn sie es doch sind sollten sie von deinen Notfall-Rücklagen bezahlt werden!), weshalb du sie ganz einfach in deinen Sparplan einarbeiten kannst.

Wie bei so vielen Dingen im Leben, ist es am besten, wenn du dich auf das Wesentliche konzentrierst. In diesem Fall bedeutet das, dass du dich auf ein oder zwei größere Sparziele beschränkst.

Ich habe festgestellt, dass ich deutlich länger am Ball bleiben kann, wenn ich mich auf wenige, größere Dinge vorbereite, als auf eine ganze Liste von kleinen Anschaffungen.

Wenn du Unterstützung bei der Priorisierung deiner Wünsche brauchst, lohnt es sich, die Dinge in Relation zu stellen.

 

Sparst du für einen Bedarf oder für einen Wunsch?

Das ist übrigens auch eine gute Frage für viele andere Situationen im Leben.

Ich will nicht sagen, dass das eine besser ist als das andere – obwohl es eigentlich so ist. Wenn du dich zwischen Winterreifen für dein Auto und einer Erweiterung für dein Heimkino entscheiden musst, sollte die Wahl ganz klar sein.

Zugegeben, die Grenze verschwimmt manchmal ein bisschen.

Wenn du überlegst, ob du dich in einem Fitnesscenter anmelden solltest oder dir vielleicht sogar einen Personal Trainer anzuheuern, tust du das wahrscheinlich, um fit und gesund zu bleiben. Dafür sollten wir alle mehr Zeit investieren. Aber wie sieht es mit Geld aus?

Sich in einem Fitnesscenter anzumelden ist eine neue finanzielle Verpflichtung. Diese ist sogar noch größer, wenn du dich für einen Personal Trainer entscheidest. Warum fängst du also nicht klein an und schaust erstmal, ob du das Ganze wirklich durchziehen kannst.

Sieh es als Experiment: Wenn du es schaffst, über längere Zeit zweimal in der Woche Joggen zu gehen, ist es wahrscheinlich gar keine schlechte Idee, Geld für eine Mitgliedschaft im Fitness-Center zu bezahlen.

Zu oft denkt man, dass eine finanzielle Investition gleichzeitig auch eine Motivation ist. Früher oder später verliert man dann doch das Interesse und bleibt auf den Kosten sitzen.

Ich bin mir sicher, dass auch du jemanden kennst, der sich zum Neujahr große Pläne gemacht hat, nur um sie dann nach ein paar Wochen wieder in den Wind zu werfen.

Das ist nicht nur verschwendetes Geld, sonder auch schlecht für das Ego … Eine rundum schlechte Investition.

Gleichzeitig solltest du nicht vergessen, dich auf Spontanität vorzubereiten.

“Warte mal, ist das nicht ein Oxymoron?”

Zuerst einmal ein großes Lob für die Verwendung von Wörtern wie Oxymoron. Aber wenn du wirklich darüber nachdenkst, ist dieser Satz gar nicht so widersprüchlich. Was tatsächlich passiert, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit deinen Finanzen.

Wir haben darüber schon in dem Artikel über Budgets gesprochen, aber hier ist nochmal eine kurze Zusammenfassung:

Nichts ist beschränkender als ein Budget, dass dein Leben ignoriert. Es ist vollkommen verständlich, wenn du deine Motivation wegen einem unflexiblen Budget verlierst.

Die Lösung dafür ist ganz simpel: plane für die Momente, in denen dein Wunsch größer ist als dein Bedarf. Wir wissen beide, dass es passieren wird. Warum also nicht vorbereitet sein?

 

Deine Sparziele erreichen

Sobald du dich für die Dinge entschieden hast, ohne die du nicht mehr länger Leben kannst, solltest du damit anfangen, einen Teil von deinem Einkommen dafür einzuplanen.

Brich die Kosten deines Sparziels auf monatliche Raten herunter und lege diesen Betrag beiseite, sobald du dein Einkommen erhältst.

Wo du das Geld tatsächlich aufbewahrst, hängt ganz von dir ab. Wenn du gut mit deinem Budget umgehen kannst, kannst du dein Gespartes auf deinem Konto lassen.

Ich empfehle dir allerdings, ein Sparkonto zu eröffnen und einen Dauerauftrag einzurichten. So musst du dir keine Gedanken darüber machen, dass du dein Geld versehentlich für die falschen Dinge ausgibst.

Gleichzeitig erhältst du sogar noch Zinsen auf dein Gespartes.

Abhängig von der Art deiner Sparziele, machen verschiedene Arten von Sparkonten Sinn.

 

Sparbuch, Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto?

Wenn es darum geht, das richtige Konto für dein Gespartes zu wählen, gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest.

Hier hast du eine kompakte Übersicht über die Vor- und Nachteile der drei meist-genutzten Sparkonten.

 

Sparbuch

Das Sparbuch ist der Klassiker unter den Sparkonten und einer der sichersten Orte für dein Geld.

Wenn du dein Geld in einem Sparbuch anlegst, wird es über Zeit Zinsen erhalten. Solange du das Geld also nicht abhebst, wird sich dein Gespartes nur vermehren.

Die Höhe der Zinsen hängt von der Art des Sparbuchs und von der Bank ab, bei der du das Sparbuch führst.

Online Banken können zum Beispiel höhere Zinsen anbieten, da sie geringere Verwaltungskosten haben. Manche Banken bieten je nach deinem Alter und deinem Sparziel sogar unterschiedliche Arten von Sparbüchern an, wie zum Beispiel das Führerschein-Sparbuch mit attraktiven Zinsen.

Ein weiterer großer Vorteil traditioneller Sparbücher ist ihre Liquidität. Für dich bedeutet das, dass du jederzeit Zugriff auf dein Gespartes hast, wenn du es brauchst.

Darüber hinaus sind herkömmliche Sparbücher von einer Versicherungsgesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Höchstbetrag versichert. Das ist ein sehr wichtiges Merkmal, da du dir um dein Gespartes keine Gedanken machen musst, falls deine Bank oder Kreditgenossenschaft versagt.

Ein Nachteil traditioneller Sparbücher sind die niedrigen Zinsen. Sparbücher gehören zu den unrentableren Anlagemöglichkeiten und bieten in der Regel nur einen Zinssatz zwischen 0,2% und 0,5% pro Jahr. Häufig sogar weniger.

Obwohl du jederzeit auf deine Ersparnisse zugreifen kannst, haben viele Sparbücher monatliche Auszahlungslimits. Du solltest dir auf jeden Fall das Kleingedruckte durchlesen, um sicherzustellen, dass du auch auf dein Geld zugreifen kannst, wenn du es benötigst.

 

Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto kombiniert die besten Eigenschaften eines Spar- und Girokontos: Du erhältst Zinsen auf deine Einzahlungen und kannst einfach über dein Geld verfügen.

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Sparbuch kannst du mit einem Tagesgeldkonto Zinsen erwarten, die zum Teil doppelt so hoch sind wie die eines Sparbuchs.

Einige Tagesgeldkonten bieten zudem einen auf einen gewissen Zeitraum festgesetzten Zinssatz.

Zusätzlich ist dein Gespartes auch bei einem Tagesgeldkonto bis zu dem gesetzlich zugelassenen Höchstbetrag versichert.

Wenn du die Bedingungen für das Eröffnen eines Tagesgeldkontos anschaust, stellst du fest, dass oftmals ein Mindestbetrag auf das Konto eingezahlt werden muss. Dieser Betrag ist im Vergleich zum klassischen Sparbuch relativ hoch und kann zu Strafgebühren führen, wenn das Konto keine genügende Deckung aufweist.

Des weiteren kann auch ein Tagesgeldkonto monatliche Transaktionslimits haben.

 

Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto ist eine Art von Sparkonto, bei dem du dein Geld für einen festgelegten Zeitraum hinterlegst und in dieser Zeit nicht darauf zugreifen kannst. Für die Dauer des definierten Zeitraums erhältst du einen festen Zinssatz.

Festgeldkonten bieten in der Regel den höchsten Zinssatz der Sparkonten. Der tatsächliche Zinssatz hängt dabei von dem eingezahlten Betrag und dem festgelegten Zeitraum ab.

Je nach Willensstärke kann dir ein Festgeldkonto besser dabei helfen, deine Sparziele zu erreichen, da du dein Geld nicht vorzeitig abheben kannst.

Auf der anderen Seite kann das auch ein großer Nachteil sein – vor allem wenn du keine Notfall-Rücklagen hast und in finanzielle Not gerätst.

 

Egal für welches Konto du dich schlussendlich entscheidest, mit der kostenlosen Zuper App kannst du sie ganz einfach zusammen mit deinen Girokonten und Kreditkarten in einer App verwalten. Zusätzlich profitierst du dabei von hilfreichen Funktionen, wie dem integrierten Haushaltsbuch und nützlichen Finanztipps.

 

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Welches Sparkonto ist das beste für mich?

Wie immer kannst nur du das für dich bestimmen.

Wie du jetzt weißt, hat jedes Konto seine Vor- und Nachteile und du solltest dir etwas Zeit nehmen, um diese für dich abzuwägen, bevor du eine Entscheidung triffst.

Wenn du dir deine Sparziele nochmal genauer vor Augen führst, fällt dir die Entscheidung sicherlich leichter.

Wieviel Geld möchtest du bis wann gespart haben?

Hast du bereits einen Anfangsbetrag, den du direkt auf ein Sparkonto einzahlen kannst?

Wie liquid sollte deine Einzahlung für dich sein?

Und welche Zinsrate hört sich für dich richtig an?

Zuper ist dein digitaler Finanzassistent.

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Paul Niklaus
Paul Niklaus
Paul ist Marketing Manager bei @ZuperBank und die erste Anlaufstelle für alle Anliegen unserer Zuper Nutzer. In unserem Blog zeigt er dir, wie du das meiste aus deinem Geld herausholst!
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