So kommst du auch mit unregelmäßigem Einkommen bestens klar!

Das regelmäßige monatliche Einkommen ist schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. So kannst du trotzdem einen normalen planen Haushalt.

Mehr als genug Leute erhalten ihr Geld in unregelmäßigen Abständen, mal in höheren Beträgen, mal in niedrigeren.Vor allem Selbständige, aber auch auf Provisionsbasis Beschäftigte stellen sich regelmäßig die Frage: Wie kann eine solide Haushaltsplanung überhaupt funktionieren, wenn ich ein unregelmäßiges Einkommen habe und deshalb nicht einmal weiß, was der nächste Monat bringt?

Finanzplanung bei unregelmäßigem Einkommen

Die wichtigste Frage zuerst: Welches sind deine Grundkosten?

Eines musst du auf jeden Fall als Erstes klären: Welches sind deine Grundkosten im Leben?

Die Antwort auf diese schlichte Frage ist deshalb so wichtig, weil du im praktischen Leben sehr schnell und unausweichlich mit dieser Zahl konfrontiert wirst.

Hast du kein Geld für das Grundsätzliche wie Miete, Strom, Telefon-Flatrate, Versicherungen, Lebensmittel, Einzahlungen für die Rente und Transportkosten übrig, dann fährt das System automatisch an die Wand – und das willst du schließlich verhindern.

Schreibe dir also ganz genau auf, welche Summen du Monat für Monat, Jahr für Jahr fest zu zahlen hast; nimm für diese Aufstellung deine Kontoauszüge zu Hilfe. In einem Haushaltsbuch kannst du die Zahlen übersichtlich anordnen, sodass du sie stets vor Augen hast. Mit Zuper kannst du dir dabei viel Zeit und Frust sparen: die App sortiert deine Transaktionen voll automatisch und hilft dir dabei, schnell den Überblick zu gewinnen.

Auch für schwankende, aber regelmäßig wiederkehrende Ausgaben, wie zum Beispiel die Benzinrechnung oder Autoreparaturen, solltest du eine Spalte anlegen. Setze das monatliche Budget hierfür auf das zu erwartende Maximum, damit du stets auf der sicheren Seite bist. Die Summe all dieser genannten Ausgaben musst du pro Monat mindestens verdienen, um dich über Wasser zu halten.

Das Finanzamt zufriedenstellen – mit monatlichen Steuerrücklagen

Hast du zusätzlich zu deinen Grundausgaben noch Steuern ans Finanzamt zu entrichten, die jedoch nicht monatlich, sondern vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich anfallen, solltest du auch dafür einen regelmäßigen Betrag beiseitelegen.

Orientiere dich dabei an deinem maximalen Jahreseinkommen und rechne aus, welche Steuersumme statistisch gesehen im Monat fällig wird.

Dieses Geld legst du nun Monat für Monat auf einem kostenlosen Tagesgeldkonto beiseite, um es zum passenden Zeitpunkt parat zu haben.

Sollte dein Einkommen einmal nicht ausreichen, um für die Steuer zu sparen, dann lieferst du den Fehlbetrag im nächsten »fetten« Monat nach – ohne Kompromisse.

 

Dein festes Gehalt zahlst du dir von nun an selbst aus

In deinem Haushaltsbuch solltest du natürlich auch den monatlichen Betrag für die Steuern sorgsam notieren. Addiere diese Position nun zu deinen Grundausgaben und du erhältst die Summe deines festen Gehalts, das du dir von nun an aus deinem Einkommen Monat für Monat selbst auszahlst.

Wir können dir nur wärmstens empfehlen, alles daran zu setzen, diesen Mindestbetrag alle vier Wochen zu erwirtschaften, um in der finanziellen Komfortzone zu bleiben. Das bedeutet zwar, dass du dich selbst einem gewissen Druck aussetzt, andererseits fühlt es sich aber herrlich an, wenn die Summe bereits zur Hälfte des Monats auf dem Konto liegt.

Also Ärmel hochkrempeln und durchhalten: Es lohnt sich gewiss!

 

Ist noch Geld übrig? Dann ab in den Topf für unerfüllte Träume!

Wahrscheinlich wirst du darüber hinaus auch noch ganz persönliche Wünsche haben, wie einen schönen Jahresurlaub, ein neues Auto oder die Modernisierung deines uralten Badezimmers.

Dafür richtest du dir am besten einen gesonderten Spartopf ein, eventuell ebenfalls ein Tagesgeldkonto, das du mit einer spezifisch festgelegten Summe im Monat bedienst.

An dieser Stelle gibt es natürlich keinen Zwang, den von dir anvisierten Betrag immer vollständig zu überweisen, denn schließlich hängt davon nicht deine wirtschaftliche Existenz ab.

Entrichte die geplante Summe, wenn du das Geld übrig hast – falls nicht, verschiebt sich die USA-Reise eben um ein paar Wochen nach hinten.

 

Freizeitvergnügen und fröhliches Sparen aus den Überschüssen

Alles, was über dein »festes Gehalt« hinausgeht, kannst du so nutzen, wie es dir beliebt.

Finanziere deine Hobbys und deine Freizeit damit, kaufe dir schicke, neue Kleidung oder gönne dir ein erholsames Wellness-Wochenende!

Vielleicht bist du aber auch eher ein Sparfuchs und weidest dich gern an wachsenden privaten Rücklagen, die dir ein Plus an Sicherheit verleihen.

Wie auch immer: An dieser Stelle bist du frei, um auf dein Herz zu hören.

 

Unregelmäßiges Einkommen auf mehrere Konten verteilen

Zum Schluss möchten wir noch einmal darauf verweisen, wie praktisch es ist, mit mehreren Bankkonten zu wirtschaften.

Ein unregelmäßiges Einkommen verlangt geradezu danach, es in verschiedenen Spar- und Ausgabetöpfen zu sortieren, um langfristig die Übersicht zu wahren.

Neben dem laufenden Girokonto, das als Empfänger für deine Einnahmen dient, lohnt sich die Eröffnung von mindestens zwei weiteren Konten, eins davon ebenfalls in Giroversion.

Auf das erste Nebenkonto überweist du dir dein errechnetes »Festgehalt« und lässt darüber sämtliche Abbuchungen laufen.

Das zweite Nebenkonto dient als Sparschwein für deine Wünsche und Träume, aber auch als Sammelpunkt für finanzielle Rücklagen. Was auf deinem originalen Girokonto übrigbleibt, das steht dir zur freien Verfügung.

Kann so noch etwas schiefgehen?
Wir denken: nein!

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Paul Niklaus
Paul Niklaus
Paul ist Marketing Manager bei @ZuperBank und die erste Anlaufstelle für alle Anliegen unserer Zuper Nutzer. In unserem Blog zeigt er dir, wie du das meiste aus deinem Geld herausholst!
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